Der direkte Vergleich im Wohnraum
Kaminofen gegen Pelletofen. Welcher ist wirklich der Sparsamere in Sachen Verbrauch, Kosten und welches Modell ist effizienter als das andere? Jeder ist gerne zu Hause. Nach einem anstrengenden Arbeitstag oder aufreibenden Woche gibt es kaum etwas Schöneres, als sich an seinen geliebten Ofen zurückzuziehen. Wer einmal die Wärme des herrlichen Feuers auf der Haut gespürt und das warme Gefühl der sich erhitzenden Luft empfunden hat, der wird seinen Ofen nie wieder hergeben wollen. Für viele gehört der Ofen einfach dazu: Holz einlegen, Anzünden und schon beim Knacken des Holzes stellt sich dann die erste Phase der Entspannung ein.
Aber genau da kommt eine Frage auf: Ist das Heizen mit Holz wirklich günstiger als mit vorgefertigten Pellets? Grundsätzlich muss man den Unterschied einmal näher beleuchten, bevor man hierauf eine konkrete Antwort geben kann. Holzscheite können entweder selber geschlagen, getrocknet und gelagert oder zugekauft werden. Holzscheite sind gestückelte und aufgespaltene Teile von Bäumen.
Pellets hingegen, sind für viele industriell hergestellte Brennstoffe, doch das entspricht nicht der Wahrheit. Pellets, den Begriff kennt sicherlich der eine oder andere aus dem Bereich der Tiernahrung. Gepresstes Futter für Pferde wird so bezeichnet. Dabei handelt es sich um beispielsweise getrocknete Wiesenkräuter, welche zerrieben wurden und dann in Form gepresst werden. Der Vorteil daran ist, dass man so eine deutlich größere Menge effektiver lagern kann. Beim Brennmaterial Pellet ist es ähnlich. Dieser besteht aus zerriebenen Sägespänen, welche anschließend gepresst wurde. Der entscheidende Unterschied zum Holzscheit ist, dass der Pellet eben nicht aus einem ganzen Stück Holz besteht, sondern ein gepresstes Stück Holz ist.
Welches Material man nun gerne für die Anfeuerung im Ofen verwenden möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Fakt ist jedoch, dass der Holzscheit schneller abbrennt und daher einen schnelleren Durchlauf hat, als die Pellets. Die gepressten Holzspäne lässt das Feuer nach und nach durchziehen und glüht daher deutlich länger nach.